Bielefeld: Alles Gute zum Geburtstag und Freiheit für Ursula Haverbeck!

Die Empörung der toleranten Mitmenschen

Schon im Vorfeld der Demonstration konnte man in einem Meer aus Gutmenschentränen baden, da es einige Zeitgenossen nicht verstehen konnten, wie man es aufrechten Deutschen erlauben könne, ausgerechnet am 9. November zu demonstrieren. Auch die zuvor durchgeführten Werbeaktionen für die Demonstration, wie etwa verteilte Schnipsel oder Aufkleber, wurden medial aufgegriffen und erhöhten so die Aufmerksamkeit für den Zweck der Veranstaltung.
Selbstredend folgten zahlreiche Nationalisten dem Befehl des Gewissens, um der wohl ältesten politischen Gefangenen der Welt einen Tag nach ihrem 91. Geburtstag in Bielefeld die Ehre zu erweisen und ihre Freilassung zu fordern. Spätestens seit der Europawahl, bei der sie für unsere Partei als Spitzenkandidatin antrat, ist wohl jedem politisch interessierten Menschen bekannt, dass diese Dame wegen eines Meinungsdeliktes in der dortigen JVA zusammen mit Schwerkriminellen inhaftiert ist. Eine Abordnung des Landesverbandes Hessen reiste gemeinsam mit einigen parteifreien Kameraden aus dem Landkreis Marburg und einer großen Reisegruppe aus NRW an und man traf schließlich in Bielefeld ein, wo man vor dem Bahnhofsgebäude bereits von einem traurigen Haufen Gegendemonstranten und Vertretern der Systempresse begrüßt wurde.

Erfolgreich durchgeführter Demonstrationszug

Nach einem Redebeitrag von Sven Skoda, der die fehlende Meinungsfreiheit aufgriff, wurde Aufstellung genommen und man zog mit 300 motivierten Teilnehmern diszipliniert Richtung Innenstadt.
Je weiter die Demonstration ging, desto eher hatte man den Eindruck, dass sich die linke Szene tatsächlich zu Arbeit hat hinreißen lassen, denn viele Wände, Straßen und Schilder waren beschmiert oder mit Aufklebern verschandelt. Vor allem die Textzeile „Deine Gewalt ist nur ein stummer Schrei nach Liebe“ war öfter zu sehen. Wenn daneben allerdings Parolen wie „Nazis boxen“ oder „Wenn wir wollen, töten wir euch alle“ stehen ist das Ganze wohl eher ein Zeichen für die eigene Scheinheiligkeit und/oder Dummheit. Auch die Satirepartei „Die Partei“ wollte ihre Argumentationsstärke gegen die nationale Opposition unter Beweis stellen und hing im Vorfeld Plakate mit dem Spruch „Nazis töten“ auf, die allerdings zeitnah von der Polizei entfernt wurden. Der Demozug folgte weitestgehend störungsfrei seiner Wegstrecke, abgesehen von einem stümperhaften Blockadeversuch, der umgangen werden konnte und zwei erfolglosen Angriffen antifaschistischer Vertreter, die von den Teilnehmern bzw. der Polizei abgewehrt wurden.

„Antifa heißt Angriff“ – hat wie so oft nicht ganz funktioniert

Zwischenkundgebung mit diversen Redebeiträgen

Als man schließlich das Gerichtsgebäude erreichte wurde die Zwischenkundgebung durchgeführt, bei der Edda Schmidt für die NPD das Wort ergriff, weitere Beiträge von Christin Bärthel (Revisionist aus Thüringen), Wolfram Schiedewitz (Gedächtnisstätte Guthmannshausen), Richard Edmonds (ehemaliges Mitglied der britischen BNP) und Thomas Wulff (freier Nationalist) folgten und so wurde jedem etwas geboten. Ebenso erstatte noch eine Freundin von Ursula Haverbeck Bericht von ihrem Besuch am 8. November und erklärte, dass sie frohen Mutes und ungebrochen wie eh und je sei.

Hunderte Zuhörer lauschen den Redebeiträgen

Natürlich durfte auch dieses Jahr das persönliche Grußwort der Dissidentin nicht fehlen, das von Markus Walter, DIE RECHTE Vorsitzender aus dem Rhein Erft Kreis, verlesen wurde.
Die Zwischenkundgebung endete mit dem Singen des Deutschlandliedes, danach nahm man wieder Aufstellung und zog störungsfrei zurück zum Hauptbahnhof, wo die Demonstration beendet wurde.

Fazit

Abschließend lässt sich sagen, dass es durchaus möglich ist, im vermeintlich roten Bielefeld an einem 9. November eine Demonstration durchzuführen, um einer 91 jährigen, die für ein Meinungsdelikt inhaftiert ist, die Ehre zu erweisen.
Ein Dank geht an alle Teilnehmer, Unterstützter und Organisatoren und ein Denkanstoß an alle, die aus verschiedenen Gründen Zuhause geblieben sind.

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