DGB unterwandert „Fridays gegen Altersarmut“?

Heute (24. Januar 2020) hat auch der Vorstand des hessischen Landesverbandes unserer Partei an einer der bundesweit stattfindenden Mahnwachen gegen Altersarmut teilgenommen. Überall sind Menschen zusammengekommen, um unter dem Motto „Fridays gegen Altersarmut“ ein Zeichen gegen die katastrophalen finanziellen Bedingungen im Alter zu setzen. Allerdings war die Veranstaltung in Alsfeld eine Ausnahme, denn dort hat ein übereifriger Gewerkschafter der DGB die Leitung übernommen und das Motto in „Menschen gegen Altersarmut“ geändert, um sich von der eigentlichen Kampagne abzuspalten, da diese ja von den Medien als „von rechts unterwandert“ verunglimpft wird. Trotz dieses Umstandes haben sich etwa 80 Bürger eingefunden, wobei unsere Parteimitglieder mit 30 und 38 Jahren wohl die jüngsten Teilnehmer waren, von einigen Enkelkindern und Vertretern der Presse abgesehen.

Nach etwa fünf Minuten am Platz kamen schon die ersten Polizeibeamten auf unseren Vorstand zu, die nach kurzem Ausfragen darauf hinwiesen, dass dies eine ruhige Veranstaltung und das Motto „Menschen“ sei, offenbar befürchteten sie, dass bürgerkriegsähnliche Ausschreitungen angezettelt werden. Mit diesen wichtigen Informationen versorgt, harrte man der Dinge die da kommen. Aber es geschah lange Zeit nichts, wie es bei Gewerkschaften eben so üblich ist. Dann ergriff doch noch der Initiator das Wort und hielt einen etwa fünfminütigen Redebeitrag, in dem wohl die interessanteste Aussage war, dass er nicht verstehe, warum in Deutschland niemand aufgrund solcher Zustände auf die Straße geht. Vielleicht sollte man dem guten Mann mal sagen, dass es durchaus mutige Deutsche gibt, die bei Demonstrationen ihren Unmut zum Ausdruck bringen und die herrschenden Zustände kritisieren, diese aber durch die Medien und seine eigene Gewerkschaft diffamiert werden.

Es ist geplant diese Mahnwache 14 tägig zu wiederholen, wir werden das weiterhin im Auge behalten, wobei der Gedanke naheliegt, dass sich diese Bewegung im Sande verlaufen wird, wenn nicht die wahren Verantwortlichen für die Altersarmut beim Namen genannt werden, sondern man aus panischer Angst, sich zu sehr den Aussagen von „Rechtsextremen“ anzunähern, um den heißen Brei redet.

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