Frankfurt: Schwimmbad nur für Muslime geplant

Initiator sieht sich als deutscher Patriot

Abdullah Zeran, der ein Hallenbad plant, das auschließlich für Muslime bestimmt sein soll, sieht sich selbst als Deutscher, da er ausschließlich den deutschen Pass besitzt. Er geht sogar noch weiter und bezeichnet sich als deutschen Patrioten. Wie er allerdings angesichts seiner Pläne zur weiteren Abspaltung und Verhinderung der Integration zu solchen Ansichten kommt, bleibt ein Rätsel. Einem jeden Patrioten sollte es ein Anliegen sein, die bereits fortgeschrittene Separation mancherorts nicht noch durch ein Bauprojekt, das lediglich einer Religionsgruppe zur Verfügung steht, voranzutreiben.

Hallenbad soll in Frankfurt entstehen

Warum als Bauplatz ausgerechnet Frankfurt ausgesucht wurde, liegt auf der Hand: Mit 53,1 Prozent Migrantenanteil ist in Frankfurt die Nachfrage ähnlich hoch wie in der Nachbarstadt Offenbach mit 60,8 Prozent. Ob angesichts dieser Zahlen eine geplante Größe von 1000 Quadratmetern ausreichend ist, bleibt abzuwarten. Auch habe Zeran bereits Marktforschung betrieben und bereits Zusagen von türkischen Gemeinden aus bis zu 90 km Entfernung erhalten.

Das erste, aber vermutlich nicht das letzte seiner Art

Dieses Schwimmbad ist das erste seiner Art, doch wenn sich die Geschäftsfähigkeit durch steigende Umsätze bestätigt, wird es wohl nicht das einzige bleiben. Was wiederum zur Folge hat, dass diese Schwimmbäder an weiteren Orten entstehen und sich so eine weitere Abgrenzung etabliert, statt sich in die Gesellschaft zu integrieren. Positiver Nebeneffekt könnte allerdings sein, dass die Ausschreitungen in Freibädern, wie sie beispielsweise in Düsseldorf von jugendlichen Migranten verursacht wurden, zurückgehen. Aber auch das ist fraglich, denn der erlebnisorientierte Jugendliche mit Migrationshintergrund wird sich nicht seinen Spaß nehmen lassen.

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