Generalprobe abgeschlossen

Seitdem bekannt wurde, dass Herr Olbrich nicht mehr als Kandidat zur Bürgermeisterwahl zur Verfügung steht und mit Herrn Knauff ein vertretbarer Kandidat aufgestellt wird, war uns klar, dass wir die Anmeldung unseres Bewerbers Mike Guldner nur noch als Generalprobe für die Kommunalwahl im nächsten Jahr betrachten und auf eine Bürgermeisterkandidatur verzichten.

Das Ergebnis

Es stellte sich heraus, dass die Unterstützungsunterschriften nicht das Problem werden könnten, denn zwei Drittel waren in kürzester Zeit gesammelt. Bei der Unterschriftensammelaktion im persönlichen Kontakt zu den Bürgern ließ sich feststellen, dass viele erst unterzeichnet haben, nachdem sie erfahren haben, in welcher Partei unser Kandidat Mitglied ist. Eben jene Sammelaktion wurde scheinbar panisch von einem Gutmenschen zur Kenntnis genommen, der dann Bildaufnahmen anfertigte und sie einer Zeitung zuspielte, womit ihre Stunde geschlagen hatte: Die kleine Schwester der BILD Zeitung, in Form eines lokalen Presseorgans, trat auf den Plan. Fernab jeder Realität folgte nun Hetzartikel auf Hetzartikel, mit wilden Behauptungen, die sie anlässlich eines Vorfalls am 22. Dezember in Seigertshausen veröffentlichte. Von Bedrohungen und Handgreiflichkeiten ist die Rede, die sie in jedem Artikel ohne rechtskräftiges Urteil in den Raum stellt und auf diese fragwürdige Art versucht Mitglieder der Partei zu diskreditieren. Sogar RTL Hessen und das HR Fernsehen schnappten diese Geschichte auf und brachten weiter Unruhe in den beschaulichen Ort, ließen das Thema allerdings schnell wieder fallen, wohl im Anbetracht der Tatsache, dass sich nur schwer ein Skandal herbeiphantasieren lässt. Doch nicht so diese lokale Zeitung, sie hatte sich scheinbar geschworen, ihren eigenen Kampf gegen nationales Denken zu bestreiten und in diesem Kampf sind wohl, zumindest ihrer Auffassung nach, alle Mittel erlaubt.

Ohne Rücksicht auf eventuelle Konsequenzen für die Personen, die von ihr zu Unrecht angeprangert werden, sei es beispielsweise der Verlust des Arbeitsplatzes, verfasste sie ihre Artikel, in der Hoffnung die Betroffenen würden einknicken, was aber nicht der Fall ist und auch nie sein wird. Denn als Idealist glaubt man an seine Überzeugungen und lässt sich nicht davon abbringen, egal wie hoch der Preis ist, den man zahlen muss. So wird das nichts, wir danken ihr aber für die Werbung und dem offenkundigen Beweis, dass große Teile der Presse bewusst hetzen, denn dies ist vielen aus dem Umfeld Seigertshausens klar geworden. Von „Absoluter Schwachsinn, was die in der Zeitung schreiben.“ bis „Macht euch keinen Kopf, die haben sogar den Bürgermeister so lange belabert, bis der mitgemacht hat.“ ist so ziemlich alles dabei, wenn man sich mit den Bewohnern unterhält.

Doch wer sind dann die Akteure aus dem Ort, die ein solches Treiben der Presse unterstützen? Der Verdacht liegt nahe, dass lediglich einige wenige Selbstdarsteller, die schon weit vor dem 22. Dezember persönliche Differenzen mit den Beschuldigten haben, eine Rolle spielen. Abgesehen von der Wirtin des hiesigen Lokals, die übrigens 2018 kein Problem damit hatte, Tim Schmerer und einige seiner Bekannten anlässlich der Dorfkirmes zu beherbergen, sprach keiner offen vor der Kamera. Wo dieser Meinungswechsel herkommt weiß man nicht, Groll hegt man jetzt allerdings nicht gegen die Dame, da sie durch ihren offenen Auftritt vor der Kamera bestätigt hat, dass hier eben keine Bedrohungslage herrscht und jeder frei sprechen kann und man auch gerne zu Gesprächen bereit ist. Im Falle der Wirtin kam ein Hinweis, dass es sich bei dem Interview wohl eher um ein verletztes Nachtreten handelt, denn durch einen Polizeieinsatz hatte sie angeblich einen Kunden verloren, der wohl in alkoholisiertem Zustand nach dem Kneipenbesuch nach Hause fahren wollte.

Vorläufiger Höhepunkt der Eskalation und Kriminalisierungsversuche war dann eine am 6. Februar 2020 durchgeführte Hausdurchsuchung bei Mike Guldner, deren Veranlassung sich dieses Lokalblättchen durch ihre Recherchen zuschreibt. Gefunden und mitgenommen wurde erwartungsgemäß nichts, doch die Redaktion gibt nicht auf. Zwar ist sie auf den unsererseits verfassten Artikel gestoßen, in ihrem nächsten Artikel auch teilweise darauf eingegangen und hat die Hausdurchsuchung erneut aufgegriffen. Allerdings hat sie damit endgültig ihre Maske fallen lassen und gezeigt, dass es ihr keineswegs um neutrale und unabhängige Berichterstattung, sondern lediglich um Hetze geht. Denn aus der beschriebenen „Deko Waffe“, die Anlass der Durchsuchung war, wurde „Waffe“, um die Lage möglichst bedrohlich darzustellen. Auch kein Wort dazu, dass der Beisitzer Tim Schmerer als Zeuge behandelt wird, sondern im Gegenteil wurde zum wiederholten Male Selbstbeweihräucherung betrieben, indem man behauptet, die beiden Betroffenen seien in das Visier der Staatsanwaltschaft aufgrund ihrer Recherchen geraten. Die Verantwortlichen sollten sich mal fragen, warum die Staatsanwaltschaft auch in der vergangenen Woche nichts dazu sagen wollte. Möglicherweise ist es ihr unangenehm, von ihnen für ihren eigenen Kampf gegen rechts instrumentalisiert worden zu sein und Unmengen an Steuergeldern verbrannt zu haben, weil man ohne einen Fund unverrichteter Dinge wieder abziehen musste.

Wir hoffen, dass die Bewohner des Dorfes nun endlich zu ihrer wohlverdienten Ruhe kommen und nicht weiter ungewollt ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden, das Spiel der Schreiberlinge durchschauen und nicht weiter Teil einer böswilligen Instrumentalisierung sind. Es gab kein Bedrohungsszenario, es gibt kein Bedrohungsszenario und es wird auch keines geben.

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